Aus QC-Copter

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Glossar

Fachbegriffe aus der Multicopterwelt


A

Akkuwarnung

Beim Unterschreiten von zwei einstellbaren Warnschwellen, wird ein intermittierendes Signal am LoBat - Ausgang generiert. Eine Abschaltung der Motoren durch die QCII/XS - III findet nicht statt.

ACC - Sensor

ACC ist die Kurzform für für Accelerometer (Beschleunigungssensor). Elektronikbauteil, welches im Multicopter in Kombination mit den Gyroskopen für eine stabilere Fluglage sorgt.


B

BLC

engl. Brushless Controller, siehe Brushless-Regler.

BL-Motor

Siehe Brushless-Motor.

BL-Regler

Siehe Brushless-Regler.

Brushless-Motor

Bürstenloser Gleichstrommotor. Gegenüber normalen Gleichstrommotoren stark verringerter Verschleiß, sowie bessere Gesamtwirkungsgrade und bessere Leistungsgewichte möglich. Für den Betrieb ist ein Brushless-Regler zwingend erforderlich. (Liste mit geeigneten BL-Motoren)

Brushless-Regler

Die Elektronikeinheit, die für die Ansteuerung des Brushless-Motors erforderlich ist. Bei Multicoptern liegt die Ansteuerfrequenz üblicherweise etwa 10x höher als bei normalen Modellbaureglern. Da es nur wenige für diesen speziellen Anwendungsfall passende Motorregler am Markt gibt, werden häufig Standard-Regler mit einer anderen Firmware versehen, um sie Multicopter-tauglich zu machen. (Seite Brushless-Regler)


C

Copter

Gebräuchliche Kurzform für Multicopter, Quadrocopter oder Helicopter.


D

Drehgeschwindigkeit

ist die Größe, die ein Gyroskop Gyro misst. Aus dieser Information alleine lässt sich keine absolute Fluglage berechnen. Allerdings kann über die mathematische Integration der Geschwindigkeiten eine gute Lagestabilität erzielt werden.


E

ESC

engl. Electronic Speed Controller, siehe Brushless-Regler.


F

Failsafe

engl. Verhalten beim Ausfall der Funkverbindung - siehe Notlandefunktion.

FPV

FPV steht für First Person View, deutsch auch Immersionsflug genannt. Es bezeichnet das Steuern eines Modells aus der Piloten Perspektive. Der Pilot an der Modell-Fernsteuerung, wird mittels einer im Modell installierten Kamera und einer Videobrille oder eines Bildschirms in die Position des Piloten im Cockpit des Modells versetzt.

Framerate

engl., beschreibt, wie oft pro Zeiteinheit, eine Informationsmenge transportiert wird. Beispiel: 500 Hz Ausgangssignal der QCII - III für die Ansteuerung der Brushless-Regler.

Fusebits

engl., dienen der Konfiguration eines Mikrocontrollers. Einstellungen für das Prozessortaktquelle und -frequenz, Einschaltverzögerung, Watch-Dog-Timer, usw. Meist getrennt einstellbar, richtige Einstellung beim Bau/Umflashen von Brushless-Reglern etc. sehr wichtig. Falsche Einstellungen können den Zugriff auf den Mikrocontroller dauerhaft verhindern!!!


G

Gyro

Kurzform für Gyroskop. Drehratensensor, der im QC-Copter die Grundlage der Flugstabilisierung bildet. Misst nur Drehgeschwindigkeiten, keine absolute Lageerkennung rein auf Basis von Gyroskopen möglich.

Gyroabgleich

Die QCII/III führt beim ersten Start automatisch einen Softwaregyroabgleich durch. In Ausnahmefällen ist es erforderlich auf der Hardwareebene, durch Anpassung des Spannungsteilers an den nichtinvertierenden Eingängen von IC2, größere Herstellungstoleranzen auszugleichen. Ab Firmware Version 3.0 muss der Gyroabgleich manuell bei ruhig stehendem Copter durchgeführt werden.

Gier

Bezeichnet Drehungen um die Hochachse/Gierachse des Multicopters.


H

Hexacopter

Multicopter mit 6 Rotoren.

H-Formation

Siehe X-Formation.


I

Istwert

Eine durch Sensoren ermittelte physikalische Größe, die z.B. angezeigt oder in einem Regelkreis weiterverarbeitet werden kann.


J

Jumper

Stecker (female) verbindet 2 Kontakte. Beispiel: "PRG" in der Signalleitung für Motor VL.


K

Koaxtricopter

Sonderform des Hexacopters mit drei Auslegern mit zwei übereinander liegenden koaxial angeordneten Rotoren.


L

Lageregelung

Jeder Multicopter ist mit einer aktiven Lageregelung ausgestattet. Durch ständiges Ändern der Rotorgeschwindigkeiten sorgt die Lageregelung für die notwendige Flugstabilität. Ohne diese Regelung wäre ein stabiler Flug mit einem Multicopter undenkbar, da die typischen Reaktionszeiten des Menschen für diese Aufgabe viel zu lang sind. Die Ist-Werte erhält die Lageregelung von dem Gyro.


M

Menü

Schnittstelle zwischen Benutzer und QuadroControl II/XS - III. Eingaben durch den Benutzer erfolgen über die Fernbedienung. Die QC sendet ihre Daten über den TXD-Pin (3) zur Anzeige via PC an den Benutzer.

Multicopter

Hubschrauber mit mehr als zwei Rotoren. Multicopter werden im Allgemeinen durch Drehzahlunterschiede der einzelnen Rotoren gesteuert. Wird auf einer Seite des Multicopters der Schub erhöht und auf der gegenüberliegenden Seite der Schub verringert, nimmt das Fluggerät eine Schräglage ein, der Schub ist nun nicht mehr nur nach unten gerichtet und bewegt sich in die entsprechende Richtung.

Je nach Anzahl und Anordnung der Rotoren unterscheidet man zwischen

Multisignal

siehe Summensignal.


N

Notlandefunktion

Feature der QC II/XS - III. Soll bei verlorenem Funkkontakt den Copter möglichst unbeschadet landen. Realistisch betrachtet sorgt diese Einrichtung, bei richtiger Parametrierung, dass der Copter sich nicht allzuweit vom Piloten entfernen kann.

Nick

Bezeichnet Drehungen um die Querachse des Multicopters (vorwärts/rückwärts).


O

Octocopter

Multicopter mit 8 Rotoren.

OSD

OSD steht für On Screen Display, eine Funktion die es ermöglicht Flugdaten zusätzlich auf ein vorhandenes Display zu bringen. Siehe auch Beitrag in der WIKI zu QC-OSD


P

Pegelwandler

Für den Anschluß eines PC, zur Darstellung des Menüs, an die QCII - III erforderlich. Er wandelt den TTL-Pegel der QCII/III in den bipolaren Pegel der seriellen Schnittstelle um.

PPM-Signal

Siehe Summensignal

Propeller

auch Luftschraube genannt, erzeugt in Drehung versetzt Schub und damit Auftrieb. Für Multicopter sollten die Propeller möglichst leicht sein, damit sie durch den Motor schnell beschleunigt werden können, was für die Lageregelung wichtig ist.

Um die entstehenden Drehmomente zu kompensieren und um den Copter um die Gier-Achse drehen zu können, benötigt man gleich viele rechtsdrehende Propeller wie linksdrehende Propeller.

Liste geeigneter Propeller


Q

QC-Copter

Multicopter auf Basis der Quadrocontrol.

QuadroControl

Hauptsteuerung des QC-Copters. Verarbeitet Fernbedienungs- und Sensorsignale zu Motorsignalen und sorgt damit für die Flugstabilisierung.

Quadrocopter

Hubschrauber bzw. Multicopter mit vier Rotoren.

QuadroPPM

Dies ist ein Summensignalerzeuger, der insbesondere für 2,4GHz-Empfänger eingesetzt wird, um aus den Servosignalen des Empfängers ein Summensignal für die Quadrocoptersteuerung zu generieren.


R

Regler

Vergleicht den Istwert mit dem Sollwert und versucht Übereinstimmung zu erreichen.

Roll

Bezeichnet Drehungen um die Längsachse des Multicopters (links/rechts).


S

Schaltausgänge

Die Steckerleiste J6 stellt 5 Stck. "npn-open-Collektor" Schalter zur Verfügung. Je nach Auslegung der Buchsenleiste können damit Verbraucher mit einer Stromaufnahme <100 mA, entweder vom Flugakku, oder durch die 5 V Bordspannung versorgt werden.

Schwenkservo

Siehe Tricopter.

Schubeffizienz

Dimension: g/W (Gramm/Watt) oder p/W (Pond/Watt). Gibt an, wieviel Leistung der Stromquelle (Akku) entnommen wird, um eine bestimmte Hubleistung zu erbringen. Sie ist umgekehrt proportional zur Strahlgeschwindigkeit. Beim QuadroCopter werden meist Werte < 10 g/W erreicht.

Sollwert

Physikalische Führungsgröße in einem Regekreis. Er sorgt dann dafür, dass der Istwert möglichst schnell und genau in Übereinstimmung gebracht wird.

Steller

Sollwert und Istwert verhalten sich proportional. Unterschiede werden nicht ausgeglichen.

Summensignal

Fernbedienungssignal, das die QuadroControl II/XS - III verarbeitet. Enthält Informationen über den Zustand aller Fernbedienungskanäle.


T

Tricopter

Sonderform des Hubschraubers bzw. Multicopters mit drei Rotoren. Da bei dieser Konstrukion nur zwei Rotoren ihr Drehmoment gegenseitig aufheben können, muss das Drehmoment des dritten Rotors auf andere Weise kompensiert werden. Hier bedient man sich eines Schwenkmotors oder eines Ruders im Propellerluftstrom. Die Ansteuerung erfolgt dabei über ein Servo, das an der QuadroControl II/XS und -III mit dem Anschluß VL oder VR verbunden wird.

Siehe auch TriCopter.


U

Unterspannungswarnung

Siehe Akkuwarnung


V

Virtuelle Masse

Der Operationsverstärker (IC2) erhält an den Pin`s: 5, 10 und 12 eine Steuerspannung von 1,5 V. Man bezeichnet diesen Schaltungstrick auch als "virtuelle Masse", weil dadurch eine bipolare Stromversorgung für den OP eingespart werden kann.


W

Wirkungsgrad

Verhältnis von aufgenommener Leistung und abgegebener Nutzleistung. Wird entweder in Prozent oder als Faktor angegeben. Beispiel: BL-Motor (80%) mit Propeller (50%) ergibt einen Wirkungsgrad von (0,8x0,5=0,4) 40%.

WMP, WM+

Abkürzung für Wii Motion Plus, Fernbedienungserweiterung mit 3 Gyroskopen des Herstellers der Spielekonsole von Nintendo. Die Elektronik des Wii Motion Plus kann auf der QuadroControl III als Bewegungssensorik eingesetzt werden.


X

X-Formation

Im Gegensatz zur Standard-Formation (+) ist die Flugrichtung um 45° gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Am Bug und Heck arbeiten also 2 Motoren jeweils gegenläufig.


Y

Y-Formation

Siehe Tricopter.

Yaw

engl., anderer Ausdruck für Gier.


Z

Zunder

Unerwünschter Belag an Lötspitzen aus reinem Kupfer. Empfehlung: Stahlspitzen mit Kupferkern verwenden.